Beim Kauf einer bestehenden Firma in Tschechien spielen steuerliche Aspekte eine zentrale Rolle. Unternehmer sollten sowohl die Umsatzsteuerpflicht als auch die Möglichkeiten zur steuerlichen Optimierung genau kennen, um Risiken zu minimieren und sofort von Vorteilen zu profitieren.
Umsatzsteuerpflicht (plátci DPH)
Viele bestehende Firmen, die zum Verkauf stehen, sind bereits umsatzsteuerpflichtig (plátci DPH). Das bedeutet:
- Die Firma kann sofort Rechnungen mit Umsatzsteuer ausstellen.
- Innergemeinschaftliche Geschäfte innerhalb der EU sind problemlos möglich.
- Die Registrierung beim Finanzamt ist bereits erledigt, was den administrativen Aufwand erheblich reduziert.
Steuerliche Optimierung durch bestehende Verluste
Bestehende Firmen weisen häufig Verluste aus früheren Jahren aus, z. B. 20.000 Euro, die nach Übernahme sofort steuerlich genutzt werden können.
- Sofortige Steuerentlastung: Verluste können direkt mit zukünftigen Gewinnen verrechnet werden.
- Günstiger Einstieg: Der Kaufpreis von 3.000–5.000 Euro kombiniert mit steuerlicher Optimierung macht die Übernahme besonders attraktiv.
Weitere steuerliche Aspekte
- Bilanzen prüfen: Alle Jahresabschlüsse sollten geprüft werden, um versteckte steuerliche Risiken zu vermeiden.
- Übernahme bestehender Verträge: Mitarbeiterverträge, Miet- und Lieferverträge können steuerliche Auswirkungen haben und sollten vorab analysiert werden.
- Steuerberater einbeziehen: Für ausländische Käufer empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem tschechischen Steuerberater, um alle Pflichten korrekt zu erfüllen.
Fazit
Der Kauf einer bestehenden Firma in Tschechien bietet zahlreiche steuerliche Vorteile: sofortige Umsatzsteuerfähigkeit, Nutzung von Verlustvorträgen und optimierte Steuerlast. In Kombination mit einem etablierten Firmenstandort, z. B. Firmensitz in Prag inklusive für 3 Jahre, ist dies eine sichere und effiziente Möglichkeit, direkt in den tschechischen Markt einzusteigen.























